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Acrobat 7 im Praxistest

Wir haben den Acrobat 7 ausgiebig getestet und können allen Nutzern der Vorversionen ein Update nur empfehlen. Unser Testbericht sagt Ihnen warum:

In vielen Druckereien, Verlagen und Agenturen verrichten immer noch der Acrobat 6, 5 oder sogar der 4er seine Dienste beim Erstellen und Bearbeiten von PDF-Daten. Ein Argument gegen ein Update auf den 7er hören wir bei unseren Schulungen immer wieder: "so lange PDFs in der Version 1.3 noch den Standard für drucktaugliche PDF darstellen, so lange brauchen wir nicht upzudaten, denn1.3 kompatible Daten können die älteren Versionen erstellen".

Aber mit dem Acrobat 7 ist Adobe ein echtes Highlight gelungen, denn der 7er übertrifft seine Vorgänger in vielen Punkten um Längen und macht in einigen Fällen sogar PitStop überflüssig.

Nach der problemlosen Installation fällt als erstes auf, dass der 7er erheblich schneller startet als der 6er. Die Oberfläche wirkt insgesamt aufgeräumter, auch wenn immer noch eine Vielzahl von Menüeinträgen und Schaltflächen den oberen Bildschirmrand belegt. Aber mit ein paar Klicks lässt sich hier schnell aufräumen und alle für die Druckvorstufe nicht relevanten Optionen, wie z. B die Formularwerkzeuge, werden ausgeblendet.

Vor der Arbeit empfiehlt es sich, den Acrobat-Grundeinstellungen einen kurzen Besuch abzustatten. Das Farbmanagement sollte aktiviert werden, verwenden Sie hier die gleichen Einstellungen wie auch in Photoshop, z. B. ECI-RGB und Isocoated. Unter “Seitenanzeige” sollten Sie das Häkchen für “Objekt, Anschnitt– und Seitenrahmen anzeigen” aktivieren. Dann sehen Sie, ähnlich wie auch in Pitstop, ob das Dokument über korrekt angelegten Beschnitt verfügt. In Acrobat 4 und 5 ging das nur mit Pitstop oder der Agfa Bleed-Extension. Kleiner Tipp: deaktivieren Sie unter “Seitenanzeige” das Kästchen für “Vektorgrafik glätten”. Dadurch erkennen Sie sofort, welcher Text in Pfade/Kurven umgewandelt wurde, z. B. durch das flätten von Transparenzen. Text, der in Pfade/Kurven umgewandelt wurde, wird beim überfüllen nicht mehr als Text erkannt und erscheint somit im Druck oftmals fetter.

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