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Acrobat
7 im Praxistest / Seite 2
Nach den Grundeinstellungen kann die erste
PDF-Datei geöffnet werden. Hier kommt
ein neues Werkzeug zum Einsatz, der Organizer.
Unter Datei-> Organizer-> "Organizer öffnen" lassen
sich alle verfügbaren PDF-Daten bequem
verwalten. Wie in einem Dateibrowser kann
hier die Festplatte durchsucht werden, PDF-Dateien
lassen sich vor dem öffnen in einer
Vorschau betrachten, wobei alle Seiten des
PDFs angezeigt werden können. Die Größe
des Vorschaubildes kann dabei frei gewählt
werden. Im Organizer lassen sich PDF-Daten
zur einfacheren Verwaltung in “Sammlungen” zusammenführen,
ohne dass dabei Ihr tatsächlicher Speicherplatz
auf der Festplatte verändert wird. Wer
nach einigen Tagen Arbeit mit dem Acrobat
7 eine PDF-Datei nicht mehr wieder findet,
der wirft einfach einen Blick in das “Verlauf”-Fenster
des Organizers. Sauber geordnet nach Heute,
Gestern, vor einer Woche, vor einem Monat
usw. bietet sich hier ein Überblick über
alle bisher geöffneten PDFs. Besonders
praktisch: Im Verlauf lassen sich die PDFs
sogar noch nach Größe, Datum,
Verfasser, Seitenanzahl etc. sortieren. So
findet sich garantiert jede PDF-Datei wieder.
Nach dem öffnen der PDF-Datei bietet
der Acrobat 7 eine Vielzahl von Möglichkeiten
zur Bearbeitung von PDFs. Viele der neuen
Werkzeuge waren in den Vorversionen kostenpflichtigen
Extensions vorbehalten. Alle neuen Features
vorzustellen würde
den Rahmen dieses Testberichtes sprengen,
daher hier nur ein kleiner Überblick.
Die Palette “Druckproduktion” fasst
alle zur Prüfung, Bearbeitung und Editierung
notwendigen Werkzeuge zusammen: Überfüllungsvorgaben,
Ausgabevorschau, Preflight, Farben konvertieren,
Seitenrahmen ändern, Haarlinien korrigieren,
Transparenzen flätten.
Neben der Ausgabevorschau, die alle im PDF
vorhandenen Farben anzeigt und auch einen
Softproof ermöglicht, gefällt besonders
die Preflight-Funktion. War der Preflight
in Acrobat 6 noch eine Zumutung, ist im Acrobat
7 ein echtes Highlight daraus geworden. Neben
den mitgelieferten Profilen lassen sich jetzt
auch eigene Prüfprofile einfach und
ohne große Vorkenntnisse erstellen.
Auch die Auswertung des Prüfberichtes
ist jetzt wesentlich einfacher geworden.
Insgesamt kommt die Prüfroutine nicht
an die Möglichkeiten von PitStop heran,
aber besonders für Agenturen und Verlage
ist die neue Prüffunktion mehr als ausreichend.
Fehler wie zu geringe Auflösung, RGB-Bilddaten,
Haarlinien, überdruckende Objekte, Schmuckfarben
werden sicher erkannt.
Wenn Ihre PDF-Datei noch RGB-Bilddaten oder
Schmuckfarben enthält, können Sie
diese mit der Funktion “Farben konvertieren” mit
zwei Mausklicks in das gewünschte Zielprofil
konvertieren. Wichtig dabei: das zuvor in
den Grundeinstellungen / Farbmanagement gewählte
ICC-Profil wird als Ursprungsprofil verwendet.
Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit,
Transparenzen “live” im Dokument
zu flätten. In Acrobat 6 musste dazu
noch der Umweg über das Druckmenü und
die Erstellung einer neuen PS-Datei gewählt
werden. Acrobat 4 + 5 können Transparenzen überhaupt
nicht flätten, selbst der Alleskönner
PitStop kapituliert vor dieser schwierigen
Aufgabe.
Fazit: Der Acrobat 7 ist für alle User
der Vorversionen ein Pflicht-Update. Der
neue Funktionsumfang ist enorm, teure Zusatzprogramme
und Extensions benötigen Sie für
die meisten Aufgaben nicht mehr. Druckereien
kommen zwar an PitStop mit seine “unendlichen” Möglichkeiten
nicht vorbei, aber auch für PitStop-User
dürften einige der Funktionen interessant
sein. Agenturen und Verlage kommen am 7er
nicht vorbei – es sei denn Sie verwenden
den 6er und PitStop.
Copyright 2005 by Christian Piskulla / Cleverprinting.de
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Der Acrobat 7 ist mit seinem enormen
Funktionsumfang ein mächtiges
Werkzeug zur Erstellung, Bearbeitung
und Editierung von PDF-Dateien. Aber
ohne die richtigen
Einstellungen wird aus dem PDF schnell ein Peinlicher Druck Fehler...mehr

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Immer noch arbeiten etliche Druckereien, Verlage und Agenturen mit den falschen
ICC-Profilen oder haben Photoshop, Quark und InDesign falsch konfiguriert.
Nicht farbverbindliche
Ausdrucke werden als Farbvorlagen verwendet, Monitore werden
nicht richtig kalibriert und geben Farben fehlerhaft wieder...mehr

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