Sonder-Newsletter zum Thema Open-Type-Fonts - Die Vorteile des Open-Type-Formates - Impressum / Abmeldung
Entwickelt wurde das neue Format bereits Mitte der Neunziger. Forciert von namhaften Computer- und Schriftenherstellern wie zum Beispiel Microsoft, Adobe und Apple, entstand ein Format, welches das unproduktive Nebeneinander von PostScript- und TrueType-Schriften beenden, systemübergreifend einsetzbar und zudem auf einem moderneren Zeichenstandard basieren sollte. Als weitere Innovation hinzu kam ein neuer Zeichenbelegungs-Standard namens Unicode. Das Anfang der Neunziger entwickelte Kennungssystem für Zeichen ermöglicht es langfristig, für jedes existierende Schrift- und Zeichensystem einen festgelegten Code-Sektor zu vergeben. Anders als die bis dahin gängigen ASCII-Varianten (mit ihren für Mac OS und Windows zum Teil unterschiedlichen Zeichenbelegungen) ist Unicode ein dynamisches, auf Ausbau ebenso sehr wie auf Einheitlichkeit ausgelegtes System. Vorteile von OpenType-Fonts In der Praxis warten OpenType-Schriften mit drei Vorteilen auf: - Systemübergreifende Verwendbarkeit - Erweiterte Sprachunterstützung - Typografische Zusatzfunktionen „Standard“ und „Pro“ Seit einigen Jahren haben sich OpenType-Schriften auch im Produktionsalltag verstärkt etabliert. Aktivieren Sie in InDesign unter „Voreinstellungen“ > „Eingabe“ im Feld „Eingabeoptionen“ die Klickbox „Schriftvorschaugröße“ zeigen Ihnen die Schriftmenüs nicht nur eine Vorschau mit dem jeweiligen Outfit der Schrift, sondern auch das jeweilige Format an.
Seitens der Schrifthersteller existiert mittlerweile ein breites Sortiment an OpenType-Schriften. Neben der Unterspezifikation „OpenType Standard“ (zu erkennen an der Bezeichnung „Std“ im Schriftnamen (3) gibt es noch Fonts im Format OpenType Pro, zu erkennen an der Bezeichnung „Pro“ im Schriftnamen (4)). Der Unterschied: Während „Standard“-Schriften mitteleuropäische, kyrillische oder griechische Zeichen sowie typografische Zusatz-Sets enthalten können, aber nicht müssen, sind Unterstützung für mitteleuropäische Sprachen und typografische Zusatzfunktionen bei „Pro“-Fonts Pflicht.
Das Format OpenType Pro wird aktuell vor allem von InDesign-Hersteller Adobe forciert. Im Lieferumfang von InDesign bzw. der Creative Suite befindet sich ein umfangreiches Paket mit Schriften – darunter auch einige „Pro“-Fonts wie etwa -Myriad Pro, Adobe Garamond Pro und -Minion Pro (5). Aufgrund ihrer Ausstattung eignen sie sich allesamt recht gut, die Vorteile des OpenType-Formats in der Praxis auszuprobieren. Auch aktuelle Systemschriften wie beispielsweise die Lucida Grande (6) liegen in einer OpenType-ähnlichen, auf Unicode basierenden TrueType-Variante vor. Ausgestattet oft mit mehreren Tausend Zeichen, dienen sie vor allem dazu, Zeichen fremder Sprachen auf dem Computer anzuzeigen. Wenn Sie eine Open-Type-Schrift auswählen, können Sie in InDesign über den Menüpunkt "Schrift" die Glyphen-Palette aufrufen. Sie zeigt Ihnen an, welche Variationen der Open-Type-Font beinhaltet.
Schriften für Mac und PC Zwar lassen sich auch herkömmliche Schriften durch die entsprechenden Font-Dateien für das jeweils andere Betriebssystem substituieren. OpenType-Fonts können dank Unicode jedoch auch die ein, zwei Dutzend kritische Zeichen sicher ausgeben, die in Win-ASCII und Mac-ASCII jeweils keine Entsprechung haben. Der größte praktische Vorteil von OpenType-Schriften ist gegenwärtig die Möglichkeit, OpenType-Fonts sowohl unter Mac OS X als auch unter Windows einzusetzen. Unmittelbaren Vorteil bringt Ihnen die Verwendung von OpenType-Fonts vor allem dann, wenn Sie regelmäßig offene Daten an andere Dienstleister übergeben oder wenn in Ihrer Produktionsabteilung ein gemischtes Netzwerk steht aus Macs und PCs. Neben der systemübergreifenden Verwendbarkeit ist die Möglichkeit, mit einer Schrift die Zeichen unterschiedlicher Sprachen abzudecken, einer der Hauptvorzüge von OpenType-Schriften.
Mehr Infos zum Thema Schriften unter OS X finden Sie auch in unserem Sonder-Newsletter vom Oktober 2007. - Am 05. Mai erscheint das Cleverprinting InDesign-Schulungshandbuch
Lange
Zeit konnten Werbeagenturen und Grafikdesigner
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von sich
fernhalten: "Da soll sich mal schön
die Druckerei drum kümmern" lautet
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Zeiten haben sich geändert.
Ohne grundlegende Kenntnisse im Colormanagement
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FFM, Stuttgart und München statt.
Alle Schulungen bis Mai sind bereits ausgebucht. Ab Juni gibt es wieder freie Termine in: Juni 2008: Braunschweig Juni 2008: Köln Juli 2008: Berlin Juli 2008: Düsseldorf Cleverprinting-Banner - verlinken Sie uns! Wer das Banner auf seiner eigenen Webseite verwenden will, der kann es hier als ZIP-Datei herunterladen. Vielen Dank im Voraus für die Unterstützung!
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