- Creative-Suite 3 erhältlich
- Quark XPress 7, Update oder Umstieg?
- Freehand vor dem Aus
- Kostenloser Fontexplorer für PC verfügbar
- ECI RGB v2 veröffentlicht
- Cleverprinting-Ratgeber 2008 in Vorbereitung
- Cleverprinting-Schulungstour 2007
- Buchtipp: Digitales Colormanagement - Grundlagen und Strategien zur
Druckproduktion mit ICC-Profilen, der ISO 12647-2 und PDF/X-1a von Jan-Peter
Homann
Mit der Creative Suite 3 hat Adobe das wohl umfangreichste Programmpaket
der Firmengeschichte veröffentlicht. Ob zur Erstellung von Druckdaten
oder zur Programmierung von Webseiten, mit den in der Suite verfügbaren
Programmen Bridge, Photoshop, Illustrator, Indesign, Flash, Dreamweaver
und Fireworks
wir
die gesamte Bandbreite der modernen Medienproduktion abgedeckt. Mit
dem neu entwickelten Programm "Device Central" lassen sich jetzt sogar
Inhalte für mobile Endgeräte (Handys) entwickeln.
Der Webeditor Go Live
wurde durch Dreamweaver ersetzt, ist jedoch als Einzelprodukt weiterhin
erhältlich. Wie lange noch, das bleibt dahingestellt. Das beliebte Grafikprogramm
Freehand hat es nicht in die CS3 geschafft, schlimmer noch, das Aus von
Freehand ist wohl beschlossene Sache - siehe weiter unten in diesem Newsletter.
Auch das bei Webdesignern beliebte Programm "Image Ready" ist verschwunden,
allerdings wurden die meisten Funktionen des Programms in Photoshop übernommen.
Photoshop gibt es jetzt in zwei Versionen, einer Standard- sowie einer
Extended-Version. Die Extended-Version bietet zusätzliche Features für
die Videobearbeitung sowie für 3D-Inhalte.
Alle
Programme wurden als "Universal Binary Application" für
die Intel-Macs angepasst und laufen jetzt auf diesen spürbar schneller
- und spürbar
langsamer auf den älteren Modellen mit Motorola-Prozessor. Zur Installation
des gesamten "Design Premium" Paketes benötigt es bis
zu 10 Gigabyte Plattenplatz, es empfiehlt sich also vor der Installation
mal den Rechner
aufzuräumen. Allerdings hat die Suite jetzt endlich eine Deinstallations-Routine,
mit der sich das Paket oder Teile davon restlos von der Apple-Platte
putzen lassen, PC-User hatten diesen Vorteil schon immer. Alle Programmlogos
wurden überarbeitet und zeigen jetzt schlicht die Initialien der Programmnamen.
Wo wir gerade bei den Paketen sind - Adobe bietet die CS3 in mehreren
Versionen an. Die "Design Standard Suite" ist für den Grafik- und PrePress-Bereich
vollig ausreichend und enthält Indesign CS3, Photoshop CS3, Illustrator
CS3 sowie Acrobat 8 Professional (Acrobat 8 haben wir ja in unserem Video-Newsletter bereits
eingehend vorgestellt). Der geniale Dateibrowser Bridge ist in allen
Paketen mit dabei. Als
Vollversion schlägt das Standard-Paket mit rund 2100 Euro zu Buche, ein
Update von der Vorgängerversion liegt zwischen 600,- und 800,- Euro.
Die "Design Premium Suite" enthält den um diverse Video-
und 3D-Funktionen erweiterten Photoshop-Extended sowie Flash CS3 und
Dreamweaver
CS3. Dieses Paket richtet sich somit an Kreative, die neben dem Printdesign
auch im Webdesign aktiv sind. Als
Vollversion schlägt das Premium-Paket mit rund 2600 Euro zu Buche,
ein Update von der Vorgängerversion liegt zwischen 1000,- und 1200,-
Euro.
Der Funktionsumfang hat in der CS3 erwartungsgemäß wieder
stark zugenommen. Zunächst einmal sticht die neue Benutzeroberfläche
ins Auge, die in Indesign, Photoshop, Illustrator und Flash jetzt einheitlich
daherkommt. Die
einheitliche Oberfläche erleichtert die Bedienung, zudem lässt
Sie sich, wie schon in Photoshop CS2, auf die eigenen Bedürfnisse
hin anpassen (Siehe dazu auch Photoshop
CS2-Video Video
2 Benutzeroberfläche anpassen).
Alle neuen Funktionen und alle neuen Werkzeuge der CS3 hier aufzuführen
würde den Rahmen dieses Newsletters sprengen. Daher hier einmal eine
kurze Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen in Indesign und Photoshop
(wir werden der CS3 in den nächsten Wochen einen umfassenden Video-Newsletter
widmen):
Indesign: Tabellen lassen sich endlich
als Stile abspeichern, Stilvorlagen in Ordnern gruppieren, direktes platzieren
von Indesign-Dateien in ein
geöffnetes Indesign-Dokument ist möglich.
Photoshop: Camera Raw 4.0 kann nun
auch JPEG und Tiff-Bilder bearbeiten, Smart-Filter erlauben das nicht
destruktive anwenden von Filtern, neue Videofunktionen ermöglichen z.B.
das "Ausflecken" von Fehlern in Videofilmen (in der Extended-Version).
Fazit: Die Creative Suite 3 ist sicherlich
das umfangreichste Programmpaket zur Medienproduktion. Die Funktionsfülle
ist beeindruckend, allerdings wird Neueinsteigern durch eben diese Fülle
der Einstieg erschwert. Bei einigen Funktionen fragt man sich, wer sie
eigentlich braucht, aber bei einem Paket, mit dem Grafiker, Designer,
Drucker, Mediengestalter und Fotografen arbeiten, ist halt für jeden
etwas dabei. Wer jedoch in der CS2 schon "zu Hause" ist, der
wird von vielen der neuen Funktionen begeistert sein.
Ob ein Update von der CS2 unbedingt nötig ist, das sei dahingestellt,
den auch die CS2 hat alles an Bord, um professionell zu gestalten und
zu drucken.
Für den Durchschnitts-Designer, der als Einzelkämpfer seine
Brötchen
verdient, läuft die CS2 auch in der Rosetta-Umgebung ausrechend
schnell. Wer allerdings umfangreiche Indesign-Dokumente oder große
Photoshop-Daten berbeiten muss, der kommt an einem Intel-Mac und der
CS3 nicht vorbei. Auch die Möglichkeit, Tabellenstile in Indesign CS3 zu verwenden,
kann
ein
Update
rechtfertigen.
Allerdings
gibt es
diese
Möglichkeit
auch als CS2-Extension - für ca. 150,- Euro.
Für Quark XPress wird es mit der
CS3 noch enger, denn mit dem Wegfall von Freehand geht an der Adobe Creative
Suite kein Weg mehr vorbei. Photoshop ist Industriestandard, Acrobat Professional
ein Muss für jeden, der Druckdaten erstellt. Die Verschmelzung der
Benutzeroberflächen
sowie das noch einmal verbesserte Zusammenspiel der Programme erleichtert
die Arbeit enorm. Wer sich in die Möglichkeiten der Suite einarbeitet,
dem eröffnen sich
völlig neue Wege in der Medienproduktion.
Einziger Wermutstropfen bleibt die die Preispolitik von Adobe, denn einige
Pakete der CS3 kosten in Europa doppelt so viel
wie
in den
USA.
Info und Demo: http://www.adobe.com/de/products/creativesuite/
QuarkXPress 7: Update oder Umstieg?
Nach dem Launch von Adobe InDesign CS3 fragen sich langjährige QuarkXPress-Anwender:
Update auf XPress 7? Oder gleich der Umstieg auf InDesign CS3? Hier einmal
eine Einschätzung
aus der Praxis eines QuarkXPress 7 Anwenders, des PrePress-Profis Georg
Obermayr, der diesen Bericht freundlicher Weise für uns geschrieben
hat.
Wo Schatten ist...
Klickt man sich durch die einschlägigen Foren dann werden immer
wieder Bugs in XPress 7 diskutiert. In mehreren Wartungs-Updates hat
Quark viele kritische Fehler behoben, andere bleiben aber bestehen. Die
aktuelle Version 7.2 arbeitet recht stabil, je nach Anforderungs-Profil
des Anwenders werden sich einige Fehler aber als ärgerlich erweisen.
Performance in bestimmten Situationen und kleinere Darstellungsfehler
sind ebenfalls nach wie vor Themen.
Auch hat Quark mit einigen – wenn auch nicht selbst verschuldeten – Ausgabe-Problemen
Lehrgeld dafür bezahlen müssen, „erster“ mit einer
Universal Binary Anwendung gewesen zu sein.
Wegen der Vielzahl an Neurungen
in XPress 7 wird ein Punkt entscheidend, der bei den letzten Updates
gerne ausgeklammert wurde: Die saubere Übernahme von Altdaten in
die aktuelle XPress-Version. Das zugehörige Prozedere, das eine
Miniaturseitenkopie mit einschließt, muss gelernt und zuverlässig
eingesetzt werden. Für manche eine lästige Pflicht – aber
unerlässlich um keine „Zombie-Dokumente“ mit abnormalen
Verhaltensweisen zu erhalten.
Das Update erfordert auch eine erhebliche Investition in das eigene Know-How:
Wer im Geiste noch mit XPress 4 arbeitet wird aus dem Update keinen echten
Nutzen ziehen können. Dies betrifft sowohl Bereiche wie Satztechnik
und Seitenaufbau als auch Ausgabe und Druckvorstufe. Das heißt
aber nicht, dass das beim Umstieg auf InDesign anders wäre...
... ist auch Licht!
Es lohnt sich also das Update als Zäsur zu begreifen. Features,
die bereits seit ein paar Versionen in XPress vorhanden sind sollten
jetzt neu gesichtet werden. Natürlich hat es hier in Version 7 auch
viele Verbesserungen gegeben:
- Das Tabellen-Werkzeug etwa hat eine enorme Power, die weit über
das bloße Absetzen von Zahlenwerken hinausgeht.
- Ebenen können nicht nur für Sprachadaptionen genutzt werden.
-Die Palette „Mehrfach genutzte Inhalte“ ist ein Muss für
alle, die ihre Musterseiten noch intelligenter Aufbauen möchten.
- Auch die oftmals belächelten Funktionen für mehrere Layouts
in einem Projekt, der Web-Export oder die Bildeffekte sind wieder einen
Blick wert. Wussten Sie etwa, dass sich über Ablage -> Bild sichern
ganz einfach die Bildskalierungen in einem Layout bereinigen lassen?
- Bei der Benutzeroberfläche sind die überarbeitete Maßpalette
sowie Palettengruppen erwähnenswert.
Neben vielen kleinen und größeren Änderungen gibt es
in XPress 7 aber natürlich auch ein paar echte „Revolutionen“:
Farb-basierte Transparenz ist die kreativste Neuerung.
Überall wo
Farbe ist, ist auch Transparenz (in XPress 7: Deckkraft)! Durch diesen
feinfühligen Einsatz von Transparenz ergeben sich enorme Gestaltungsmöglichkeiten,
die teilweise auch über die von InDesign hinausgehen. Dazu kommen
noch Schlagschatten und der Import von Alpha-Kanälen, was weiche
Freisteller erlaubt.
Die Umstellung auf Unicode als Codierungs-Basis war ein überfälliges
Muss und dürfte gemeinsam mit der Unterstützung von OpenType-Schriften
besonders Typographen freuen.
Farbmanagement ist in XPress 7 immer aktiviert. Dies bringt einige Veränderungen
in Dokumenterstellung und Ausgabe mit sich: Auch hier ist wieder das
Know-How des Anwenders gefragt. Egal ob bei der Ausgabe RGB-Bilder nach
CMYK gewandelt werden sollen oder nicht (Modus „AsIs“) – die
in XPresss 7 mitgelieferten Settings passen nicht zur hierzulande verbreiteten
Arbeitsweise mit den Farbprofilen der ECI! (Siehe hierzu auch Newsletter
vom September 2006 "Colormanagement
in XPress 7")
Eine echte XPress 7 Innovation sind die so genannten Job Jackets: Grob
vereinfacht sind diese ein Schritt zum „fehlerfreien Dokumentaufbau“.
Mit verschiedenen Mitteln wird versucht dies zu erreichen: Definition
von Regeln für Design und Druckvorstufe; Pre-Setup von Druckprodukten
in Bezug auf Seitenformate, Farbmanagement usw.; Überprüfung
auf Einhaltung dieser Vorgaben vor der Ausgabe. Interessant ist dies
vor allem für Arbeitsgruppen, jedoch können auch „Einzelkämpfer“ vielfach
von dieser Technik profitieren. (Siehe hierzu auch Newsletter
vom Oktober 2006 "Job Jackets
in XPress 7")
Ebenfalls hoch spannend sind Composition Zones: Diese ermöglichen
es einerseits dass mehrere Personen parallel an einem Layout arbeiten!
Gleichzeitig entstehen so auch isolierte Blöcke von Bereichen eines
Layouts. Über die Palette „Mehrfach genutzte Inhalte“ können
diese dann eingebunden werden. So lassen sich dynamische Bibliotheken
bestimmter Layout-Standards aufbauen.
Als besonderes Zuckerl spendiert Quark kostenlos die vielen Anwendern
bekannten XPert Tools mit dazu:
- Stilvorlagen für Objekte sind in komplexen Layouts sehr interessant.
- Suchen und Ersetzen lässt sich auf fast alle möglichen Eigenschaften
beliebiger Layout-Objekte ausdehnen.
- Ein Hilfslinien-Manager ist dabei, eine Funktion für Skalierungen
und noch einiges mehr...
Diese Streiflichter geben nur einen groben Überblick des Feature-Feuerwerks,
dass Quark in XPress 7 abgefeuert hat.
Und jetzt – Upgrade oder
Umstieg? Als langjähriger XPress-Anwender sollte man der Version
7 eine Chance geben: Wird das Update richtig gewichtet und sind die Startschwierigkeiten
erstmal überwunden, kann man vor allem in den Bereichen Gestaltung,
Teamarbeit und Ausgabe von den Erweiterungen profitieren.
Bei der Wahl des Layoutprogramms spielen in der Praxis neben „Lieblings-Features“ ja
meist auch bestehende Dokument-Bibliotheken sowie die Auftragsstruktur
eine Rolle. Nicht immer wäre also ein Umstieg leicht zu realisieren.
Für alle QuarkXPress-Anwender ist es daher gut zu wissen, dass Version
7 mehr als nur konkurrenzfähig ist. Quark erfindet sich als Firma
gerade neu. Die gegenseitige Befruchtung im Konkurrenzkampf XPress vs.
InDesign ist das Beste, was der DTP-Branche passieren konnte.
Copyright by Georg Obermayr, Mai 2007
Demo und Info: http://euro.quark.com/de/
Freehand vor dem Aus
Bereits
am dem Tag, an dem Adobe Macromedia aufgekauft hat, war für viele klar:
Das ist das Aus für Freehand. Adobe hielt sich jedoch mit Aussagen zur Zukunft
des beliebten Grafikprogramms bedeckt.
Seit
Monaten
brodelte
daher
die
Gerüchteküche...
Die
einen wussten vom bevorstehenden Wartungsupdate, die anderen von einer Weiterentwicklung,
wieder andere von einer Umwandlung Freehands zum preiswerten Grafikprogramm
ohne Postscript-Features für Einsteiger und Office-User.
Nun ist es raus: Freehand wird nicht mehr weiterentwickelt, es gibt kein Update.
Der Senior-Produktmanager von Photoshop, John Nack, hat diese Information in
seinem
Blog veröffentlicht.
Freehand-User sollen mit Update-Sonderpreisen zum Illustrator Cross-Update
gelockt werden. Allerdings wird dieser Wechsel vielen Freehand-Usern
schwerfallen, denn schon immer waren die Lager der Freehand- und Illustrator-Anwender
gespalten.
Freehand zog seine große Beliebtheit vor allem aus
der Unkompliziertheit. Das Programm hat eigentlich alles an Bord, was
man für alltägliche Grafikarbeiten benötigt, ist dabei allerdings schlank
und frei von Ballast. XPress konnte damals vieles noch nicht und war
(ist) zudem recht teuer, Pagemaker
zum Zeichnen nicht
zu gebrauchen.
Illustrator gilt unter Freehand-Usern als umständlich und kompliziert,
zudem kann das Programm auch heute nur eine einzige Seite Anlegen -
ein zweiseitiges Dokument ist nicht drin. Und Indesign ist für viele
einfache Arbeiten eine Nummer zu groß.
Den Anwendern, die auch heute noch mit Freehand arbeiten, sei allerdings
gesagt, dass das Programm in vielen Dingen hoffnungslos veraltet ist.
Das Colormanagement ist unzureichend, der PDF-Export völlig veraltet
und Postscript Level 3 wird nicht unterstütz. Adobe hätte also
einiges zu tun, von der Portierung auf die Intel-Macs mal ganz zu schweigen.
Da auch Corel DRAW nicht mehr für den Mac angeboten wird (obwohl,
wer weiß? ;-)) bleibt nur noch der Wechsel zu Illustrator. Ich
für meinen Teil habe mich von Freehand längst verabschiedet
und erledige 95% aller Grafikarbeiten mit Indesign. Lediglich für
komplizierte Spezialaufgaben bemühe
ich Illustrator.
Hier stellt
sich die Frage, warum nicht Quark auf die Idee kam, Macromedia zu übernehmen.
XPress, Freehand, Dreamveaver - das wäre eine interessante, alternative
"Quark Publishing Suite" gewesen. Und ob Adobe als Quasi-Monopolist
in sachen Grafiksoftware seiner Verantwortung gerecht wird, das wird
sich
in Zukunft
erst noch zeigen. Wenn man sich die Preispolitik der CS3 ansieht, sind
Zweifel wohl angebracht, denn die CS3 Master Collection kostet in Europa
doppelt so viel wie in den USA.
Am Mac hat die kostenlose Schriftverwaltung Fontexplorer
X bereits für Furore gesorgt. Jetzt hat der Hersteller Linotype
sein Programm auch für den PC herausgegeben. Fontexplorer X PC steht
ab sofort kostenlos für Windows XP zum Download, Windows Vista-User
bleiben allerdings aussen vor, hier gibt es Probleme mit den User-Rechten.
Die absolut ausgereifte und durchdachte Lösung ist zwar in einigen
Fällen etwas gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt weiß sie
zu begeistern. Der Funktionsumfang ist enorm, von der detaillierten Vorschau
bis hin zur automatischen Aktivierung in InDesign und Xpress lässt
sie keine Wünsche offen.
Hinweis: Webseite auf Englisch, Programm multi-lingual in Deutsch.
http://www.linotype.com/fontexplorerX
ECI veröffentlicht ECI_RGB_V2
O-Ton ECI: "Das eciRGB_v2-Profil stellt
eine technische Überarbeitung
des bestehenden RGB-Arbeitsfarbraumprofils der ECI – eciRGB 1.0 – dar.
Die deutlichste Verbesserung stellt die visuelle Gleichabständigkeit
dar – "Umrechnungsverluste" zwischen Daten und Auge gehören
damit der Vergangenheit an: Das Gamma 1.8 wird durch eine L*-Charakterisierung
abgelöst, wie sie im theoretisch optimalen CIELAB Farbraum kodiert
ist. Diese Kodierungseffiizienz ist vor allem in den Tiefen von großem
Vorteil, da sich die Gefahr von Abrissen, vor allem beim Editieren, deutlich
verringert. Durch Farbraumkonvertierungen verursachte Fehler (z.B.
Banding oder Farbkipper) werden durch die Verwendung von eciRGB_v2 auf
das aktuell technisch möglichste
Minimum reduziert"
Noch mehr Informationen zur Verwendung des Profils erfahren Sie auf der
Webseite der ECI.
Cleverprinting Ratgeber 2008 AUSVERKAUFT -
Version 2008 in Vorbereitung – Erscheinungstermin
01. Oktober 2007
Seit
dem April 2007 sehen Interessenten des Cleverprinting-Ratgebers auf
unserer Webseite eine traurige Meldung: Sorry
- Ausverkauft. Die gesamte Auflage ist vergriffen, bitte auch
nicht anrufen oder E-Mails schicken, es gibt keine Ratgeber mehr.
Voraussichtlich am 01. Oktober 2007 erscheint die
neue Version
des
Cleverprinting-Handbuchs,
komplett überarbeitet mit vielen neuen Informationen rund um das
Thema PDF und Colormanagement.
Wir werden uns der Creative-Suite 3
widmen, den neuen ISO-Profilen, dem Für und Wieder von ECI-RGB als
Standard-Arbeitsfarbraum, den Vor- und Nachteilen von PDF/X 4 und darüber
hinaus wieder viele Tipps geben, wie Sie einfach und schnell zu erstklassigen
Druckdaten kommen. Für die gedruckte Ausgabe haben wir uns etwas ganz
besonderes ausgedacht: Das kommende Heft wird auf acht verschiedenen
Papiersorten gedruckt. Damit bietet unser Ratgeber "Colormanagement
zum anfassen" und verdeutlicht eindrucksvoll, welche Profile für welche
Papiersorten in Frage kommen.
Auf vielfachen Kundenwunsch wird die
Testform separat beigelegt und nur einseitig bedruckt. Sie sehen, Sie
müssen nicht Traurig sein, wenn Sie kein Exemplar der aktuellen
Ausgabe mehr erhalten haben - die kommende wird noch besser! In den
nächsten Newslettern
werden wir Sie regelmäßig über die kommende Ausgabe
informieren. Haben Sie Anregungen oder Wünsche zum kommenden Heft?
Einfach eine E-Mail an piskulla(at)cleverprinting.de
Schulungstour 2007 überaus erfolgreich
Wenn
Sie in den vergangenen Wochen keinen Newsletter erhalten haben, dann lag das
vor allem an der Schulungstour 2007. Die Schulungstour war ein großer
Erfolg und vielerorts ausgebucht. Allein im März 07 hat Cleverprinting
bundesweit 20 Schulungen mit insgesamt 138 Teilnehmern durchgeführt. Einziger
Wermutstropfen war die Schulung in Österreich. Trotz vieler Anfragen aus
der Alpenrepublik musste die Schulung mangels Teilnehmer abgesagt werden –
schade.
Dieses Halbjahr finden noch Schulungen in Braunschweig, Berlin und Frankfurt
statt, einzelne Plätze sind noch zu haben. Für das späte 2. Hj wird es wieder
eine Tour geben, in dieser werden wir dann auch Indesign CS3 schulen.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer unserer Schulungstour
und viel Erfolg mit dem erlernten Wissen!
Mehr zur Tour 2007 unter: http://www.cleverprinting.de/knowhow2008.html
Buchtipp: Digitales Colormanagement von Jan-Peter
Homann
Jan-Peter Homann zählt zu den angesehensten Farbmanagement-Spezialisten
in Deutschland. Sein Buch "Digitales Colormanagement" zählt
seit der ersten Ausgabe zu den wichtigsten Büchern, die sich mit
diesem umfangreichen und vielschichtigen Thema befassen. Jetzt hat Jan-Peter
Homann sein Buch komplett überarbeitet und als zweibändiges
Werk veröffentlicht. Band eins ist vor wenigen Wochen erschienen: "Digitales
Colormanagement - Grundlagen und Strategien zur Druckproduktion mit ICC-Profilen,
der ISO 12647-2 und PDF/X-1a"
In diesem Band stellt der Autor den Aufbau aller wichtigen Standards
für das Colormanagement in der Druckproduktion dar. Ausgehend von
den Stärken und Schwächen der Standards entwickelt der Autor
praxisorientierte Strategien für die effiziente Produktion von der Übergabe
digitaler Fotos über die Druckvorstufe bis zum Druck. Dabei
richtet sich das Buch vor allem an Profis, also Vorstufenleiter und verantwortliche
in Agenturen und Verlagen. Es ist jedoch auch für
Einsteiger verständlich geschrieben, mit 200 Seiten allerdings keine
ganz leichte Kost.
Während der Cleverprinting-Ratgeber eher ein
"Kochrezept" ist, erklärt das Buch von Jan-Peter Homann
das Thema Colormanagement im Detail:
- Farbtheorie
- Farbsysteme
- Grundlagen des Colormanagements
- ISO-Standards und ihre Bedeutung
- ICC-Stärken und Schwächen
- Device-Link-Technologie
- Strategisches Colormanagement
Autor Homann ist anzumerken, dass er sich für das Thema Colormanagement
wirklich zu begeistern weiß - und das er sich wirklich auskennt. Kein
Wunder, arbeitet er doch als freiberuflicher Colormanagement-Consultant
für viele Druckereien und Hersteller. Dennoch behandelt das Fachbuch
das Thema absolut herstellerunabhängig und neutral.
Das Buch versucht die ganze Bandbreite des Themas zu verdeutlichen, angefangen
bei der Farbtheorie bis hin zur Device-Link-Technologie. Viele Abbildungen,
Beispiele und Tabellen sorgen für gute Lesbarkeit und Übersicht,
allerdings verwirrt die etwas übertriebene Verwendung von Profil-Icons
den Leser auf einigen Seiten.
Im Inhalt weicht Autor Homann stellenweise von den im Cleverprinting-Ratgeber
beschriebenen Vorgehensweisen ab, was allerdings durchaus in Ordnung
ist – viele Wege führen zum Ziel. Mit gängigen Standards
geht der Autor teilweise Hart ins Gericht, z. B. im Kapitel zum Thema
PDF/X-3: "PDF/X-3 als Datenschleuder
für
Profilmüll". Auch zum Thema Standard-RGB-Arbeitsfarbräume
spricht der Autor unbequeme Wahrheiten aus. Auch ich teile mittlerweile
seine
Ansicht, ECI-RGB in einigen Fällen als Standard-Arbeitsfarbraum
in Photoshop zu überdenken
(mehr dazu lesen Sie auch im nächsten Cleverprinting-Ratgeber).
Homanns Werk ist kein Buch für jemanden, der einfache Antworten
auf seine Colormanagement-Probleme sucht. "Digitales Colormanagement" ist
vielmehr für diejenigen gedacht, die sich intensiv mit dem Thema
befassen wollen (oder müssen), um eigene Konzepte in Sachen "digitale
Farbe" zu entwickeln, zum Beispiel im Rahmen einer PSO-Zertifizierung. Fazit:
Ein Muss für jeden Vorstufenleiter.
PS: Da das Buch nahezu jeden Begriff aus der Welt des digitalen Colormanagements
erklärt, ist es auch als Nachschlagewerk zu empfehlen.
Digitales Colormanagement,
Grundlagen und Strategien zur Druckproduktion mit ICC-Profilen, der ISO
12647-2 und PDF/X-1a
Homann, Jan-Peter,
ISBN: 978-3-540-20969-0
Erschienen bei Springer, ca. 60,- Euro
Wer Cleverprinting mal "googelt"
der stellt fest, dass weit über 1000 Webseiten auf Cleverprinting.de
verlinken.
Danke
an dieser
Stelle
an
alle, die auf diese Art zum Erfolg unseres Ratgebers beitragen! Viele
Webmaster haben uns gebeten, doch mal ein Banner zur Verfügung zu stellen,
damit die Verlinkung auch optisch gut rüberkommt. Nichts leichter als
das, hier ist es:
Wer das Banner auf
seiner eigenen Webseite verwenden will, der kann es hier als ZIP-Datei
herunterladen.
Vielen
Dank im Voraus
für
die
Unterstützung!
Bitte leiten Sie diese E-Mail auch an Freunde und Bekannte weiter, für
die die Themen dieses Newsletters eventuell interessant sind. Aber achten
Sie darauf, niemanden zu spammen! Vielen Dank!
Im nächsten Cleverprinting-Newsletter:
Special "Device-Link-Profile"
Mit freundlichen Grüßen
Christian Piskulla
Cleverprinting PreMedia Solutions
Sophienstraße 40 . 38118 Braunschweig
Fon 0531 - 88 63 708 . Fax 0531-88 81 234
www.cleverprinting.de . piskulla@cleverprinting.de
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