Das iPad- und Tablet-PC Publishing-Desaster

Von Christian Piskulla und Christoph Luchs

Vor vier Monaten haben wir unser neues Buch "Publishing für iPad und Tablet-PC" auf den Markt gebracht. Seit dem ist auf dem Tablet-Markt viel passiert, genug, um dem Buch ein kurzes Update hinzuzufügen. Wie hat sich der Tablet-Markt in den vergangenen Monaten entwickelt, vor allem aus Sicht der Medien- und Werbebranche, die sich von digitalen Magazinen und Zeitschriften für das iPad und co. viel erhofft hat? Was haben Apples Mitbewerber in dieser Zeit erreicht? Was ist aus dem iPad- und Tablet-Publishing-Boom geworden?

Apple: iPad 2 und verschärfte Bedingungen

Apple hat erfolgreich das iPad 2 herausgebracht, keine technische Revolution, aber eine Evolution. Es verkauft sich hervorragend, insgesamt hat Apple bisher rund 30 Millionen iPads verkauft. Dennoch ist es in Sachen "Publishing für das iPad" in den vergangenen Monaten eher still geworden. Anfang 2011 wurde nahezu jeden Tag eine neue Zeitungs- oder Zeitschriften-App veröffentlicht, viele Verlage konnten scheinbar nicht schnell genug in das App-Geschäft einsteigen.

Bereits in unserem Feldversuch mit unserer "Farbwelten-App" (Im Buch auf Seite 30) hat sich gezeigt, dass es extrem schwer ist, auf dem iPad mit "Special-Interest" Titeln kommerziellen Erfolg zu erzielen. Nur ca. 2% der bundesdeutschen Verbraucher besitzen momentan ein iPad, ein überaus überschaubarer Markt. Viele Verlage mussten schmerzhaft feststellen, dass die mit großem Aufwand produzierte App sich nur mäßig verkauft - dreistellige Verkaufszahlen können bereits als großer Erfolg gewertet werden. Auch haben viele Verlage den Aufwand unterschätzt, den es braucht, um auf die eigene App aufmerksam zu machen. Im AppStore gibt es rund 400.000 Apps, wie soll die eigene App dort gefunden werden? Kaum ein Verlag veröffentlicht die Verkaufszahlen seiner Apps, viele sprechen zwar von "ersten Erfolgen", aber greifbare Zahlen gibt es nicht. Seitens der IVW gibt es keine "offiziellen" App-Verkaufszahlen, allerdings lassen sich unter 

http://daten.ivw.eu/index.php?menuid=15&u=&p=

mit dem Suchbegriff "epaper" Gesamt-Quartalsverkaufszahlen vieler digitaler Medien ermitteln. Geld verdienen lässt sich demnach nur schwer mit digitalen Medien für das iPad...

Apple: Das dunkle Reich des Steve Jobs?

Durch den Versuch, mit verschärften Nutzungsbedingungen Verlage daran zu hindern, an Apple vorbei Geschäfte zu machen, hat Apple zudem die gesamte Verlagsbranche gegen sich aufgebracht. Zwar wurden die Bedingungen dann auf Druck der Branche wieder gekippt, dennoch hat Apple hier ein hässliches Gesicht gezeigt und viele Verlage verschreckt. (UPDATE: Financiat Times zieht App aus dem App-Store zurück: HEISE.de)

Überhaupt hat Apple in den vergangenen Monaten viele Sympathien verspielt. Das begann mit der unsäglichen iPhone-Verkaufsstrategie, zog sich über die Zensur von App-Inhalten, schlechte Kundenbetreuung beim "Antenna-Gate" bis hin zum Skandal um die unerlaubte Erfassung und Speicherung von Ortungsdaten auf iPhone- und iPad. Die zahlreichen Selbstmorde beim iPhone-Zulieferer Foxconn hat man schlicht heruntergespielt. Apple überzieht zudem die Branche mit Markenrechts- und Patentstreitigkeiten. Amazon und co. will man den Begriff AppStore untersagen, Samsung die komplette Vermarktung seiner Galaxy-Tablets. Apple will scheinbar mit aller Macht den Tablet- und App-Markt beherrschen und scheint darüber hinaus zu vergessen, dass Konkurrenz durchaus das Geschäft belebt.

Sascha Lobo bezeichnet Apple in seinem lesenswerten Spiegel-Blog "Das dunkle Reich des Steve Jobs" als eine Art "digitale DDR" und kommt zu dem Schluss, dass die "unendliche Arroganz irgendwann auf Apple zurückfallen wird".

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,749847,00.html

Auch das Manager-Magazin sieht Apples Ruf befleckt, spricht von "Kontrollwahn, Perfektionismus, Herablassung" und einer "Jobs-Diktatur". Manager-Magazin: Das Ende des Appsolutismus

http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,774996,00.html

Apples großer Erfolg ist zum Teil auch darauf zurückzuführen, dass sich das Unternehmen sich auf seinen guten Ruf sowie auf die Sympathien seiner zahlreichen Fans verlassen konnte. Aber selbst in den einschlägigen Foren rumort es mittlerweile, viele Apple-Fans sind enttäuscht von dem Unternehmen. Steve Jobs hat viel erreicht, aber Apples Ruf ist schwer angeknackst. Steve Jobs Nachfolger täte gut daran, in Sachen iPad-Publishing wieder auf die Verlage und Mitbewerber zuzugehen. 

Wo bleiben die Wettbewerber?

Apples Mitbewerber haben in den vergangenen Monaten eine ganze Reihe zum Teil beeindruckender Tablets auf dem Markt gebracht. Dennoch scheinen die Mitbewerber Schwierigkeiten zu haben, Apple nennenswerte Marktanteile streitig zu machen. Der Rückzug von HP aus dem Tablet-Markt ist für die gesamte Branche ein Desaster, zeig sich hier doch deutlich, wie stark Apple den Markt dominiert. Bereits vor Monaten haben wir auf Seite 106 unseres Buches "Publishing für iPad- und Tablet-PC" geschrieben: Gelingt es den Mitbewerbern nicht, in absehbarer Zeit eine ernstzunehmende Konkurrenz zu iTunes aufzubauen, kämpfen sie auf verlorenem Posten.

Wer die App-Stores von Samsung und HP mit iTunes vergleicht, dem wird schnell klar, dass Apple den Mitbewerbern hier Jahre voraus ist. Google holt mit seiner Version des App-Store zwar auf, dennoch ist der Google-Store nicht mit iTunes vergleichbar. Viele App-Entwickler konzentrieren sich zudem ausschliesslich auf Apples iOS, zahlreiche Apps gibt es nicht für Android.

Verkaufs-Debakel: Kaum einer will Android-Tablets

Dieser Tage veröffentlichte die Webseite der Computerzeitschrift "CHIP" einen interessanten Artikel, der zeigt wie bedrohlich die Lage der Wettbewerber ist. Demnach konnten die Apple-Mitbewerber nur ein Viertel aller hergestellten Tablet-PC verkaufen. 28,73 Millionen iPads stehen laut Chip nur 3,51 Millionen aktivierte Android-Tablets gegenüber. CHIP hat dazu bei den Herstellern nachgehakt: "Als wir heute mit einigen der größten Herstellern von Android-Tablets (HTC, Samsung, Motorola, Dell, LG, Acer und Asus) Kontakt aufgenommen haben und sie um aktuelle Verkaufszahlen für ihre Tablets gebeten haben, war das Ergebnis ernüchternd: Nicht einer dieser Hersteller wollte uns Zahlen nennen und damit eventuell unsere Rechnung widerlegen. Es ist schon bemerkenswert, wenn ausgerechnet Apple einmal das auskunftsfreudigste IT-Unternehmen ist. Das Schweigen der Mitbewerber hingegen wirkt beinahe wie ein Eingeständnis, dass die Lage tatsächlich verheerend ist." (Quelle CHIP)

http://business.chip.de/news/Verkaufs-Debakel-Kaum-einer-will-Android-Tablets_50517959.html

Mit dem Kauf von Motorola durch Google könnte Apple zwar ein mächtiger Mitbewerber entstehen, für alle anderen Hersteller sieht die Lage jedoch eher düster aus. Für die Publishing-Branche bedeutet das nichts Gutes, denn ein wachsender Tablet-Markt ist für die Verlage, die auf Apps setzen, die wichtigste Marktgrundlage.

Adobe: Das inakzeptable Preismodell der Digital Publishing Suite

Erfasst vom Hype um Apples iPad sieht auch der Publishing-Software-Gigant Adobe sich gezwungen, Verlage und Agenturen mit einer kompletten Lösung zur Erstellung von digitalen Magazinen als Apps zu versorgen: die Adobe Digital Publishing Suite (ADPS). Nach Abschluss der Betaphase liegt nun die finale Version vor, die jedoch technisch und preislich weit entfernt von dem ist, was in der Betaphase gezeigt wurde. Besonders das Preismodell dürfte vor allem für Agenturen und deren Kunden völlig inakzeptabel sein.

Zunächst zur Technik. Das ursprüngliche Konzept der ADPS sah vor, dass der Anwender zunächst in InDesign ein "digitale Zeitschrift" layoutet. Dazu installiert er in InDesign CS5 oder CS5.5 eine Reihe von Zusatzmodulen, die es ihm ermöglichen, sein Layout mit interaktiven Zusatzfunktionen zu versehen. Anschliessend wurde in der Betapase ein Zusatzprogramm namens "Content Bundler" benötigt, welches aus den zuvor in InDesign erstellten Daten eine "Folio-Datei" erzeugt. Diese ist im Prinzip nichts anderes als eine Zip-Datei, die Inhalte, Bilder und eine XML-Datei zur Strukturierung enthält. Die Folio-Datei wurde dann in eine AppStore-konforme App konvertiert, zunächst durch einen Adobe Online-Service, dann durch ein Offline-Zusatzprogramm.

In der finalen Version sieht der Arbeitsablauf etwas anders aus. Anstelle von Softwareprogrammen auf dem Desktop Rechner übernehmen Cloud-Dienste die App-Produktion. Aus der Betaphase wurde zwar der wesentliche Workflow übernommen - die Tools jedoch fast vollständig umgebaut, sodass z.B. aus Stand-Alone-Software (Content Bundler) internetbasierte Cloud-Dienste (Folio Builder) wurden. Dies hat zur Konsequenz, dass alle Gestaltungsarbeiten mit aktivem Internetzugang erfolgen müssen, denn die Folio-Produktion findet nicht mehr auf dem eigenen Computer sondern in der "Adobe Cloud" statt. Zur Erstellung ist somit zwingend auch ein Acrobat.com-Account erforderlich.

Das Preismodell im Detail (UPDATE)

Die Verwendung der Werkzeuge, eine Folio-Datei pro angemeldetem Acrobat.com-Account zu gestalten, ist kostenlos. Alles weitere – die Erstellung mehrerer Foliodateien gleichzeitig, die Verwaltung von Folios in den Cloud-Diensten mittels Metadaten sowie die Kompilierung und Auslieferung der App an den Apple iTunes Store oder an den Google Android Market sind Dienstleistungen, die sich Adobe zum Teil fürstlich bezahlen lässt. Die Abrechnung setzt sich aus einer Gebühr für die Nutzung der Plattform sowie den tatsächlichen App-Downloads im jeweiligen App Store (iTunes, Android Market) zusammen.

Hierzu gibt es zwei Preismodelle: Professional Edition und Enterprise Edition. Das erste Paket richtet sich an Verlage, die direkt Apps ihrer Titel erstellen und vertreiben wollen.
Das zweite Paket ist gedacht für Unternehmen, die einen der Marke angepassten Viewer nutzen, die App über einen eigenen Shop vertreiben, die die Auslieferung von Print-Erzeugnissen mit denen der Apps über bestehende Plattformen verwalten wollen und mit entsprechenden Massentiteln in Umsatzregionen vorstoßen, die nur den großen Titeln vorbehalten sind. Beide Pakete setzen eine Vertragslaufzeit von einem Jahr mit Adobe voraus. Es ist also nicht möglich, pro Titel einen individuellen Vertrag auszuhandeln. Apps für den Bereich "Special Interest" - also kleine Auflagen für eine übersichtliche Zielgruppe - liegen nicht im Fokus von Adobe.

Die Professional Edition umfasst eine monatliche Gebühr von 355 € und eine Servicegebühr in den Staffeln 25.000, 250.000 und 500.000 ab 4.000 € für das Vertragsjahr.
Und damit ist letztlich auch klar, dass Sie sich ein Jahr lang finanziell an Adobe binden. Daraus ergibt sich die Summe von: 355 € x 12 Monate plus 4.000 € für maximal 25.000 Apps = 8.260 €. Die monatlichen Gebühren sind gleich zu Beginn der Vertragsdauer zu entrichten (4.260 €). Die Kosten für die Enterprise Edition werden nicht näher angegeben, richten sich zudem an weitere bestehende Lizenz-Modelle, wie u.a. die Adobe Online Marketing Suite.

Mit beiden Geschäftsmodellen richtet sich Adobe direkt an die Verlage. Agenturen, die im Auftrag ihrer Kunden Publikationen erstellen (wie z.B. Geschäftsberichte), bleiben in den Modellen außen vor. Will also ein Dienstleister für den Kunden eine App mit der ADPS gestalten, so muss der Kunde selbst die Jahreslizenz von Adobe erwerben. Diese Bedingung schränkt die Möglichkeiten von Agenturen und Dienstleistern stark ein – oder schließt viele mögliche Projekte kategorisch aus. Zwar lassen sich Folios auch über die eigene Webseite oder über Acrobat.com manuell auf das iPad aufspielen, aber in den App-Store kommt man so nicht.

(UPDATE vom 13.10.2011) Adobe hat vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass das Preismodell der Adobe Digital Publishing Suite - ADPS - neben der Professional- und Enterpreise-Edition nun auch um eine "Single-Edition" erweitert wird. Diese erlaubt nun auch kleineren Agenturen, Einzelkämpfern und Freelancern, Apps zu erstellen, zu relativ moderaten Konditionen. Mit der ADPS Single-Edition erhält der Anwender die Möglichkeit, ohne Jahres-Gebühr und "Service-Fee" Apps für das iPad zu erstellen. Der Anwender braucht dazu die Creative-Suite 5 oder 5.5 nebst den notwendigen Digital-Publishing Zusatz-Tools. Er erstellt in InDesign seinen Content, Cloud-Dienste von Adobe übernehmen die Folio-Erstellung. Ist alles fertig strukturiert und getestet, kann der Anwender über den Adobe-Online-Store für 395 USD die Erstellung einer Singel-Issue-App durch Adobe kaufen. Der Service soll ab Anfang 2012 verfügbar sein.

http://www.adobe.com/products/digitalpublishingsuite/pricing/

(ENDE UPDATE)

Eine Alternative, auf die wir uns nun auch in unseren Schulungen konzentrieren, sind PDF-Apps. Hier wird zunächst wird mit InDesign ein iPad- und Tablet-kompatibles Zeitschriften-Layout angelegt. Formate, Typografie, Bildgrößen werden dabei tablet-typisch angelegt. Anschliessend wird das Layout als Screen-PDF exportiert und in eine PDF-Reader-App implementiert, wie Sie beispielsweise von www.i-magazine.de angeboten werden. Selbstverständlich kann das PDF auch manuell auf das iPad- oder Tablet geladen werden.

Infos zum Preismodell:

http://www.adobe.com/products/digitalpublishingsuite/pricing/

Adobe war seit Jahrzehnten dafür bekannt, solide und innovative Desktop Software zu produzieren. Da das Geld in der Zukunft offenbar in der "Cloud" zu verdienen ist, versucht sich Adobe gleich mit mehreren kostenpflichtigen Diensten, u.a. mit der ADPS. Mit dieser Lösung richtet sich Adobe ausdrücklich an große Unternehmen, das ist aus den Geschäftsmodellen und der Preisgestaltung eindeutig zu erkennen. Die Adobe Basis, nämlich die zahlreichen kleinen Agenturen, kleine Verlage oder Inhouse-Abteilungen von mittelständischen Unternehmen werden dabei links liegen gelassen. Diese Firmenpolitik - fern vom Kunden - ist für Adobe ungewöhnlich, denn schließlich hat Adobe selbst über Jahrzehnte die Trends für die Publishing Branche gesetzt.

Somit verhält sich Adobe gegenüber der eigenen Klientel ähnlich arrogant wie Apple: Wer den Preis nicht bezahlen kann, ist draußen. Hier unterschätzt Adobe die eigene Marktmacht, denn es gibt im Verlagsgeschäft nicht nur massive Konkurrenz durch Woodwing, sondern auch günstige Lösungen (PDF-App), internetbasierte Wege (Web-App) oder gar Open Source Frameworks für Entwickler.

Das Tablet-Publishing-Desaster

Unser Fazit: Das Thema "Publishing für iPad und Tablet-PC" entwickelt sich für Agenturen und kleinere Verlage leider nicht zum erhofften, neuen Geschäftsfeld. Apple erschwert durch überzogene Anforderungen besonders kleineren Verlagen den Markteintritt. Anstatt nach dem Motto "Konkurrenz belebt das Geschäft" zu handeln, wird versucht, Mitbewerber durch Rechts- und Patent-Streitigkeiten am Markteintritt zu behindern. Aber so lange der Tablet-Markt keine nennenswerte Größe aufweist, so lange wird das Geschäft mit "digitalen Magazinen" und Zeitschriften-Apps ein Verlustgeschäft bleiben, zumindest für kleinere Verlage.

Adobe hat mit seinem Preismodell große Teile der Werbebranche vom App-Geschäft ausgeschlossen. Zwar muss eine Agentur, die InDesign CS5 oder CS5.5 einsetzt, nichts für die Zusatzwerkzeuge zahlen, dafür muss jedoch der Kunde der Agentur einen Jahresvertrag mit Adobe abschliessen, für mindestens 4.000 Euro. Dazu werden wohl die meisten Agenturkunden nicht bereit sein.

Ein Gewinner namens Web-App?

Aber Apple und Adobe haben eventuell die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Die "Web-App" könnte als der große Gewinner aus der Sache herausgehen. Bei einer Web-App braucht man keinen App-Store - und auch keine Adobe Digital-Publishing-Suite. Bei einer Web-App wird eine Webseite so optimiert, dass sie sich gut auf dem iPad und anderen Tablet-PCs betrachten lässt. Interaktive Inhalte werden in HTML 5 programmiert, so dass kein Flash eingesetzt werden braucht. In der Folge hat der Kunde das Gefühl eine App zu betrachten, in Wirklichkeit jedoch ist er auf einer "herkömmlichen" Webseite. Vorteil: Diese Lösung lässt sich relativ schnell und einfach umsetzen, man kann sein Geschäft an Apple vorbei machen, es reicht eine einzige Lösung für iPad, iPhone, Tablet-PC und andere mobile Endgeräte.

Amazon und der Playboy haben hier bereits gezeigt wie es geht

https://read.amazon.com/about

http://i.playboy.com/index2.html

http://asidemag.com/

Es bleibt also spannend. Apple hat soeben einen neuen Chef bekommen und auch Adobe wird früher oder später einsehen müssen, dass das Preismodell der ADPS eine Zumutung ist. Mit Google und Amazon sitzen zudem zwei "Big Player" am Spieltisch, die den beiden Platzhirschen die Rechnung noch gehörig vermiesen könnten.

Bei unseren iPad- und Publishing-Schulungen werden wir zukünftig verstärkt auf die Möglichkeiten eingehen, ohne die ADPS-Tools anzuwenden. PDF-App, Web-App und auch das Quark App-Studio sind ernsthafte Alternativen zur ADPS. Wer zudem darüber nachdenkt, in den iPad- und Tablet-Publishing-Markt einzusteigen, dem empfehlen wir zudem einen Blick in unser Buch "Publishing für iPad und Tablet-PC", im August für nur 12,50 Euro

http://www.cleverprinting.de/shop/products/Buecher/Grafik-Design/Publishing-fuer-iPad-und-Tablet-PC.html

Autoren: Christian Piskulla und Christoph Luchs, 26.08.2011
Copyright 2011

Danke an Jörg Oyen, www.oyen.de


Der Cleverprinting Know-How-Shop empfiehlt:

Publishing für iPad und Tablet-PC


Das iPad mischt den Medienmarkt auf. Viele Verlage stellen ihre Publikationen nun als "Apps" bereit, Leserinnen und Leser erfreuen sich an faszinierenden Animationen, Bildergalerien oder eingebundenen Videos. Aber wie macht man eine "digitale Zeitschrift"? Welche Software braucht man, welches Fachwissen? Was kostet das Ganze? Wie groß ist der Markt für E-Paper heute, morgen, in zwei Jahren? Wann lohnt sich der Einstieg in das E-Publishing? Welchen Regeln folgt das Screendesign für mobile Lesegeräte wie dem iPad? Christoph Luchs und Christian Piskulla gehen diesen - und anderen Fragen - auf den Grund... Mehr Infos...


PDF/X und Colormanagement 2011


Vieles von dem, was vor wenigen jahren noch richtig war, ist heute - der modernen Technik sei Dank - hinfällig, überflüssig oder sogar falsch. Wer heutzutage schnell, effektiv und vor allem wirtschaftlich produzieren will, der muss umdenken. Das Cleverprinting-Handbuch 2011 verabschiedet sich daher von althergebrachten "Grundsätzen" und Verfahrensweisen und beschreibt, was wir bei Cleverprinting als das "Next Generation Publishing" bezeichnen: medienneutrales Desktop-Publishing mit RGB-Bildern für moderne Digital- und Offset-Drucksysteme... Mehr Infos...